Windkraft-Fotowettbewerb 2018
Einsendeschluss: 31. August 2018

2009: Filmsymposium - Burgenland im Brennpunkt

Die Referenten des Filmsymposiums 2009 © Dietmar BaurechtFilmsymposium 2009 © Dietmar Baurecht

Bereits zwei Mal veranstaltete das Zentrum für Kreativwirtschaft gemeinsam mit dem Offenen Haus Oberwart (OHO) Symposien zum Thema Film.

Ende November 2009 stand das „FILMSCHAFFEN IM BURGENLAND" im Zentrum der Diskussion. Das Symposium behandelte Themen, die Regisseure, Autoren, Kameraleute, Cutter, Produzenten aber auch bildende Künstler, TV-Kamerateams, Programmverantwortliche, Reporter und Werbefachleute im täglichen Leben beschäftigen bzw. beeinflussen. Zu Wort kamen Gerhard Baumgartner (Filmgeschichte Burgenland), Erich-Peter Steiner (Regie), Alexander Vedernjak (ORF), Roman Sorger (Produzent) und Susanne Wastl (BMUKK). Zusätzlich wurde eigens eine Ausstellung, die in Streiflichtern die Themen des Symposiums und die Filmlandschaft Burgenland behandelt, gezeigt.

  • Dr. Gerhard Baumgartner, Historiker
    Ein historischer Abriss: Die ersten Filmaufnahmen im Burgenland entstanden bereits vor über 100 Jahren. Nach 1945 übten die Grenze zum Osten und das Bild einer intakten bäuerlichen Kultur Anziehung auf internationale Produktionen aus. In den 60er und 70er Jahren entdeckte man das Burgenland als idealen Schauplatz für Stoffe aus dem k.u.k. Niemandsland.
  • Erich-Peter Steiner, Regisseur
    Ein junger Regisseur erzählte über seinen Weg zum Film: von seinem Entschluss, sich selbst des Mediums zu bedienen, der Entwicklung von Stoffen und den Erfahrungen, die er machte, über Gremien und Investoren das notwendige Budget zusammenzustellen.
  • Alexander Vedernjak, ORF
    Über die Entwicklung und Produktion der TV-Serie „Winzerkönig" - dargestellt wurde die positive Wirkung serieller Produktionen unter Förderung eines Landes sowohl im wirtschaftlichen als auch kulturellen und nicht zuletzt fremdenverkehrstechnischen Bezug.
  • Roman Sorger, Produzent
    Infrastruktur und Ressourcen: Das Burgenland hat interessante Locations zu bieten, aber ebenso Fachkräfte, Techniker, Produktions- und Aufnahmeleiter, die für Dreharbeiten in größerem Maßstab unumgänglich sind. Zudem gilt die Bevölkerung als sehr filmfreundlich.
  • Susanne Wastl, BMUKK
    Ein Referat über verschiedene Modelle von Filmförderung, die Vernetzung der Instanzen von Bund und Land und die Förderung vom Nachwuchs. Möglichkeiten im Bereich der neuen Medien und im Kunstsektor wurden dabei ebenso berücksichtigt wie der traditionelle Film auf arbeitsteiliger Basis.

Moderiert wurde das Symposium von Walter Reiss (ORF).

 

zurück