Costazza-Neuwirth gewinnt "Mach Wind um deine Kunst"

Der erste Preis ging an die Burgenländerin  Marion Costazza-Neuwirth für ihre Monotypie. Roland Weyss, Roman Wappl (Kreativwirtschaft Burgenland), Lukas Pawek und Stefan Moidl mit der Künstlerin. © IG WindkraftKunst-Wettbewerb der IG Windkraft vorgestellt © Astrid KnieBürgermeisterin Gabriele Nabinger, Künstlerin Doris Dittrich, Stefan Moidl - Geschäftsführer IG Windkraft und Dietmar Baurecht © Lukas Pawek

In den Räumlichkeiten des Wiener WUK wurden gestern Abend die GewinnerInnen des Windkraft-Kunst-Wettbewerbs "Mach Wind um deine Kunst" prämiert und mit Preisen im Gesamtwert von über 5.000 Euro bedacht. Weit mehr als hundert Kunstinteressierte ließen sich die Gelegenheit nicht entgehen, die moderne Windenergie im Lichte der Kunst zu betrachten.

"Einmal mehr konnten wir zeigen, dass Windräder hohen ästhetischen Wert haben", freut sich Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft und ergänzt: "Bis Freitag sind die Kunstwerke im Wiener WUK bei freiem Eintritt zugänglich." In der Vergangenheit wurden Windmühlen zahlreich von Van Gogh, Brueghel & Co. ästhetisch eingefangen.

Mit dem Windkraft-Kunst-Wettbewerb "Mach Wind um deine Kunst" der IG Windkraft erlebt dieses Genre eine Renaissance. Im Rahmen des heurigen "Tag des Windes" hatten Künstler und Künstlerinnen die Möglichkeit ihre Kunstwerke zum Windkraft-Kunst-Wettbewerb einzureichen. Die moderne Windenergie wurde im Lichte der Kunst auf unterschiedlichste Weise dargestellt. Mehr als 200 Kunstwerke aus den verschiedensten Kunstrichtungen wurden eingereicht. Dabei waren Kunstwerke aus dem Multimedia-Bereich, Skulpturen und Bilder ebenso vertreten wie Fotos und Gedichte. "Es freut uns besonders, dass sich so viele Kunstschaffende mit der Windenergie auseinandergesetzt haben", berichtet Josef Schick von der Kulturvernetzung Niederösterreich und ergänzt: "Auch die Qualität und Bandbreite der eingereichten Kunstwerke war außerordentlich hoch." Zwtl.: Die GewinnerInnen Im Rahmen der gestrigen Vernissage wurden neun Kunstwerke prämiert.

Das Werk "Vision" der Burgenländerin Marion Costazza-Neuwirth wurde von der Jury mit dem ersten Preis, einem E-Bike, bedacht. Gesponsert wurde dieses Elektrofahrrad von der oekostrom AG. "Gerade wegen meiner positiven Einstellung zur Windkraft als alternative Energiegewinnung freut es mich besonders, dass ich diesen Wettbewerb gewonnen habe", erzählt die Künstlerin Marion Costazza-Neuwirth überglücklich und ergänzt: "Windräder sind für mich ästhetische Bauwerke, welche mich immer wieder zu kreativen Darstellungen anregen."

 Der zweite Preis, ein Apple iPad ging an den Vorarlberger Peter Wehinger für seine Installation von 300 handgemachten Papierwindrädern. "Als einer der größten Finanzpartner für Windkraftprojekte in Österreich freut es mich sehr, dass wir diesen Wettbewerb unterstützen konnten", berichtete Nina Zsivkovits von der Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien."

"Ein Meer an Papierwindrädern im windstillen Raum beeindruckt durch die Vielzahl und die Tatsache, dass sie sich drehen, obwohl im Raum Windstille herrscht. Jedes einzelne Windrad ist motorbetrieben und verbraucht Strom, anstatt ihn zu erzeugen. Sie drehen sich nicht im Wind, sondern sind gleichgeschalten und führen die Bewegung der Motoren aus. Umkehrung ins Gegenteil, Domestizierung aber auch die Frage nach Sinn und Unsinn werden dabei aufgeworfen", erklärt der Künstler Peter Wehinger und führt weiter aus: "Ich freue mich, dass meine Arbeit prämiert worden ist."

Den dritten Preis, eine Nikon Systemkamera wurde von der Firma EcoVent zur Verfügung gestellt. Diesen Preis konnte der niederösterreicher Markus Wintersberger mit seiner Windrad-Lichtinstallation "Superlumen / Lichtschleuse - Leuchtturm" erringen. "Ich bedanke mich für die Prämierung meiner Installation", freut sich der Künstler Markus Wintersberger und setzt fort: "Die Windenergie fasziniert mich schon lange. Mit der künstlerischen Beleuchtung wollte ich die Energie, die ein Windrad erzeugt und durch ein dickes Kabel ins Stromnetz transportiert, sichtbar machen. Einer Lichtschleuse gleich verband sich Oben und Unten und der Energiefluss wurde poetisch in Szene gesetzt."

Die Jury

Der Wettbewerb wurde von der IG Windkraft in Kooperation mit drei Kunstverbänden und Sponsoren ermöglicht. Die Jury wurde mit Personen aus dem Windkraft- und dem Kunst-Bereich besetzt und setzte sich aus folgenden Organisationen zusammen: Berufsvereinigung der bildenden Künstler Österreichs, Eco-Vent, NÖ Kulturvernetzung, oekostrom AG, Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien, REpower Systems GmbH, Zentrum für Kreativwirtschaft in der Regionalmanagement Burgenland GmbH, IG Windkraft

 www.igwindkraft.at  

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